der Gartenkegelclub

Weihnachtsmärkte in Düsseldorf, Oberhausen und Köln

 

Rheinpanorama

 

Warum steigt mir, bei dem Gedanken an einen Weihnachtsmarkt der Duft von Edamer in die Nase? Warum tun mir die Holzschuhe an den Füssen weh? Warum gehe ich in meinen Träumen der letzten Nächte, durch die leeren Strassen von Amsterdam und alle Cofeshops sind geschlossen?

Antworten auf diese und andere unbedeutende Fragen im Folgenden:

Am 3. Adventswochenende war es mal wieder so weit.

Herr Obst hatte den Reisebus startklar gemacht. Es sollte auf die Weihnachtsmärkte nach Düsseldorf; Oberhausen und Köln gehen. Bereits um 06:45 Uhr saß der zahlenmäßig vollzählige Kegelklub SUPER ACHT im Bus. - Petra und Bernd waren leider nicht dabei wurden aber würdig von Nadine und Frank vertreten.

Auf der Autobahnraststätte Kassel stiegen noch 10 Nordhessinnen mit 100 kleinen Fläschchen "Klopfer" zu. Der Bus war jetzt voll. Bei der Weiblichkeit aus den Kasseler Bergen war dies noch nicht ganz der Fall. Herr Obst lenkte sein Gefährt nach Osten.

Gegen 10:30 Uhr erreichten wir - nicht ohne uns zuvor die Ermahnungen unseres Busfahrers hinter die Ohren geschrieben zu haben, Düsseldorf. Ein Rundgang über einige kleinere Weihnachtsmärkte und das Rheinufer folgte. Ein kleiner Bummel über die KÖ und schon standen wir wieder bereit den Bus zu besteigen. Holländische Busse blockierten die vereinbarte Abfahrtstelle. Herr Obst quetschte gekonnt den Bus zwischen die Anhängerkupplungen der Orange Busse.

Es wurde Oberhausen angesteuert.

Unser Bus wurde von einheimischem Fachpersonal auf den Busparkplatz an dem Centro Oberhausen der neuen Mitte eingewiesen. Über das kostenlose Parkdeck 7 gelangten wir unter unseren Regenschirmen in das Innere des Konsumtempels.

Der Keukenhof musste geschlossen haben. Alle waren hier! Mehrere Millionen Grachtenanwohner schoben in 2 Etagen an den Geschäften vorbei. Eine Oase ist, laut Lexikon, ein Ort in der holländerleeren Wüste, an dem ein Quell sprudelt und wo unter schattigen Bäumen, der geplagte Weihnachtsmarktwanderer sich erfrischen kann. Auf die CocaCola Oase trifft all das weniger zu.

Nachdem wir uns in zweier Grüppchen die Füße rund gelaufen hatten, steuert Herr Obst das Hotel in der alten Mitte von Oberhausen an. CheckIn und mit der Straßenbahn zurück in die neue Mitte. Man will ja nicht als altmodisch gelten. Abendessen im Brauhaus. Zunächst hatten wir vor 8x die Nummer 43 zu bestellen. Schnorrerteller. Ein leerer Teller mit dem man an den Nachbartisch schnorren gehen kann zum Preis von 0.-- Euro. Wir haben uns dann doch für etwas teuere Gerichte - überwiegend " Kumpel Antons Pfanne" entschieden.

Tag 2

Nach einem ausgedehnten Frühstück und dem Warten auf einem etwas senilen älteren Herrn, der die Hälfte seiner Sachen auf dem Zimmer hatte liegen lassen, ging es los in Richtung Köln. Eine Stadtrundfahrt stand auf dem Programm. Monika klärte uns über die Bauwut der Römer und die Eigenarten der Kölner auf. Anschließend hatten wir noch Gelegenheit die zahlreichen Kölner Weihnachtsmärkte zu besuchen. Reibekuchen auf die Hand gab es zum Mittag. Um 15:00 Uhr kam der Bus von Herrn Obst an der Domplatte zum Stehen. Die Rückfahrt begann. Eigentlich gibt es nichts weiter zu berichten; nur eine Klappe war zeitweise offen.Nicht von uns, sondern vom Bus.

Centro in Oberhausen