der Gartenkegelclub

Weihnachtsmarkt in Frankfurt

 

 

Was ist bloß mit den letzten 365 Tagen geschehen?

Wir waren doch gerade noch auf dem Weihnachtsmarkt in Oberhausen. Schon ist es wieder Zeit die Ellenbogen auszufahren und das Portemane festzuhalten. Frankfurt am Main war unser Ziel.

Samstags - sehr früh - holte uns das Sammeltaxi ab. Am Kaufparkdurften wir weihnachtliche Musik unter dem Tegut-Dach geniessen, ehe ein Bus-Konvoi auf den Parkplatz rollte. Jo Achim fuhr in die Main-Metropole. Falsch, zunächststand der Besuch eines Outlet Centers auf dem Plan.

Wertheim Village auf dem Almosenberg war das Ziel. Wir haben nicht viel erstanden. Die preiswerte Markenware war zu teuer. Im Lexikon ist zu lesen:

Als Outlet-Store, Factory Outlet oder Fabrikverkauf bezeichnet man eine Verkaufsstelle, in der Hersteller ihre eigenen Produkte direkt an den Endabnehmer verkaufen. Die Betreiber können ihre Produkte unter dem üblichen Preisniveau, da Groß- und Einzelhandelumgangen werden. Bei der angebotenen Ware handelt es sich meist um Markenartikel, teilweise auch mit Fabrikationsfehlern oder um Auslaufmodelle. Fabrikläden befinden sich nur zum Teil in unmittelbarer Nähe der Fabrik. Die Durchschnittsgröße der Verkaufsstellen beträgt 100 bis 300 m". Schließen sich mehrere Fabrikläden zusammen und bieten ihre Waren an einer gemeinsamen Verkaufsstätte an, so spricht man von einem Fabrikverkaufszentrum. Da die Begriffe positiv besetzt sind,werden sie von anderen Vertriebsformen häufig missbraucht. Bei solchen Unternehmen (z. B. bei der Dänisches Bettenlage GmbH & Co. KG) spricht man auch von einer Fabrikverkaufstrategie.

Na, da haben wir ja mal was dazu gelernt! Nachdem Jo seine 19 Gäste wieder in den Bus verladen hatte, ging es langsam über die A3, Mainhattan entgegen. Vor uns ist ein LKW rechts abgebogen.

Unser Hotel war nach dem Stau bald erreicht. Achim entließ uns kurz auf die Zimmer und fuhr uns dann zum Römer.

Mit dem zweiten Anlauf hatten wir das Mainufer erreicht. Jetzt galt es Hände auf das Portemonnaie und die Ellbogen ausgefahren Die Auslagen der Weihnachtsbuden konnten wir nicht erreichen, aber die Düfte von Glühwein und Maronen ereichten uns. Dann war es wieder so weit. Die große Frage unserer jährlichen Advends-Kegelfahrt mußte beantwortet werden.

Wo kann man mit 8 hungerigen Kegelschwestern und Brüdern in der Nähe eines gutbesuchten Weihnachtsmarktes gemeinsam an einen Tisch ein Abendessen zu sich nehmen, ohne vorher einen Tisch bestellt zu haben? Wir haben das schon hinbekommen. Diesmal mussten wir leider auf Plan B zurückgreifen und uns in dem Kaufhof Restaurant selbst bedienen. Dafür hatten wir zum Nachtisch einen herrlichen Bilck über die Lichter der Mainmetropole.

Auch nach dem Essen waren die Hessen nicht gewillt, ihr Gäste auf den Weihnachtsmarkt an die Buden zulassen. So beschlossen wir die Rückfahrt zu Hotel anzutreten, zumal es auch noch anfing zu regnen.

Straßenbahnfahren in und um Mainhattan, ein Abenteuer!

Die Line 11 war die richtige. Die Richtung : Westen - Höchst

Der Fahrkartenautomat: Die Bedienungsanleitung im Halbdunkel. Davor, außer uns 8 Südniedersachsen, 147 Hessen und nochmehr Personen mit Immigrationshintergrund. Dieses Verhältnis spiegelte sich auch in der Bahn wieder. Die Hessen und wir waren in der Minderheit. Zwischendurch hatte ich allerdings Zweifel, dass wir unser Hotel erreichen. Bernd tat lautstark kund, das im diese Art der Beförderung ihm nicht gefiel! Das zog unwillige Blicke der mehrheitlichen Mitfahrer auf uns. Das Hotel erreichten wir unbeschadet.

An nächsten Morgen, nach einem guten, ausgiebigen Frühstück, sammelte Jo seine 19 Schäflein ein und es ging wieder zum Römer. Stadtrundgang war angesagt. Ein junger Mann, begeistert von seiner Stadt, führte uns um den Römer und anschließend im Bus durch die Banken Metropole.

Dann konnten wir das nachholen, was uns am Vorabend verwert blieb: Besichtigung des Weihnachtsmarktes. Es war so schön..... leer!

Auf dem Rückweg nach Göttingen, wurde noch ein Zwischenstop in Alsfeld eingelegt. Zweieinhalb Stunden standen zur Besichtigung des kleinen Weihnachtsmarktes, des kleinen Fachwerkstädtchen zur Verfügung.

Etwas viel!