der Gartenkegelclub

Weihnachtsmärkte in Köln

 

 

Weihnachten rückt näher. Dieses Näherrücken beginnt schon im Spätsommer. Wenn die ersten Lebkuchen in den Supermärkten auftauchen, beginnen im ganzen Westeuropa die Kegelklub‘s ihre Jahresabschlussfahrten zu den Weihnachtsmärkten nach Köln zu planen.

Wir haben unsere Fahrt am 2. Adventswochenende angetreten. Der ganze Kegelklub stand am Samstagmorgen um 05:50 Uhr an der Haltestelle. Nun ja, der ganze ???

Unser Buslenker Harry S. hatte ein Einsehen. Er kam etwas später. So blieb es mir erspart mich vor den Bus zu werfen um die Abfahrt ein paar Minuten raus zu zögern. Noch einmal wurde in Göttingen zu geladen und schon ging es westwärts.

Um 11:00 Uhr hatte Harry S. beim zweiten Versuch das vorgesehene Hotel erreicht. Zunächst wurden nur unsere Koffer untergebracht, d.h. es wurde versucht. Ein osteuropäischer Hotelangestellter stand mit einen Kofferwagen bereit. Dieser war jedoch gleich voll. Der Kofferwagen nicht der Angestellte.

Jetzt ging es westwärts,zu Fuß, der Hohenzollernbrücke entgegen. Christa hatte Vorhängeschlösser besorgt, die nun, von unseren Damen gewissenhaft an dem Zaun der Brücke befestigt wurden. Anschließend wurden die Schlüssel dem Fluten des Rheins übergeben, auf das diese Schlösser sich genauso wenig wieder von dem Zaun trennen lassen, wie die langjährigen Ehen der Schließenden..

Zweig

 

Darauf musste erst einmal Thorstens Rucksack erleichtert werden.( Der arme Kerl führte für diese und ähnliche Anlässe eine reichhaltig gefüllte Bar in seinem Rucksack mit.)

Der Weihnachtsmarkt an der Domplatte war bald erreicht. Alle waren schon da. Die Holländer, die Belgier, die Engländer, die Chinesen (meist ohne Mundschutz) und sogar ein paar Kölner.

Im Haxenhaus hatte Gerd dank des World Wide Web einen Tisch bestellt. So blieb es uns erspart im Stehen zu essen. Eine der angelieferten Haxen war nicht mehr ganz warm. Prompt wurde etwas zum flambieren gebracht. Das nennt man Service. Der Samstag endete mit einer kleinen Wanderung zum Hotel. Dank der Haxen kein Problem. Rechtsrheinisch konnten wir die geschundenen Füße hochlegen.

Sonntags wurde getrennt gefrühstückt. Aber gut.

Um 10:00 Uhr begann die Stadtrundfahrt, Wir erfuhren eine Menge über bauwütige Römer und närrische Kölner. Einer der zuletzt genannten, hatte sich etwas besonderes einfallen lassen. Ab 14:30 Uhr wurde die Innenstadt für Busse gesperrt. Ein Shuttlebus brachte uns um 15:00 Uhr zum Messeparkplatz 22.

Harry S. und der Bus warteten auf uns und schon ging es ostwärts.

Für das nächste Jahr stellen sich folgende Fragen :

  • Wird Familie K. aus B. pünktlich am Bus sein ?
  • Geht es dem Magen von Thorsten besser?
  • Wieviel der kleinen Fläschchen werden auf der Hohenzollernbrücke stehen?
  • Müssen wir auch einen Mundschutz tragen?
  • Wird die Haxe gleich am Tisch flambiert?
  • Regnet es im nächsten Jahr wieder?

 

Köln im Jahre 2009

 

Auf der Hohenzollernbrücke !

Karte unseres Fussweges

unser nächtlicher Fußweg

Soldat