der Gartenkegelclub

Hintergrund Emdem

Viertel nach fünf stand das Großraumtaxi vor der Tür. Stehen musste keiner in dem Wagen. Das Gepäck und wir fanden Platz. 5:46 Uhr wurden wir von dem freundlichen Fahrer des geräumigen Taxis auf dem Parkplatz des Kaufpark abgesetzt. Nach und nach entluden andere Zubringergefährte ihre Fahrgäste. Lange dauere es auch nicht mehr, da fuhr Harald K. mit seinen dreiachsigen Reisebus vor.

Jetzt ging es über die Autobahn - vorbei an Bovenden - nach Northeim. Dort füllte sich der Bus fast bis auf den letzten Platz. Um 06:32 erreichte Harald K. die Auffahrt Northeim Nord der A7. Auch der Zustieg der Fahrgäste in Northeim hatte den Altersdurchschnitte der Reisenden nicht gesenkt. Mit zunehmenden Tageslicht waren nur graue oder fehlende Haare vor uns zu erkennen.

Eine halbe Stunde Pause wurde kurz vor acht Uhr an der Raststätte Allertal eingelegt. Anschließend ging es über Bremen und Oldenburg unseren Ziel entgegen. Vor uns wurden die Zeitungen mit den großen Buchstaben aufgeschlagen, sodass wir lesen konnten, was Deutschland bewegt ohne einen Cent zu zahlen. ( Schlagzeilen : „Ist der Dicke Kim ein Guter?“ oder „Die Kanzlerin verliert ihren wichtigsten Minister. Roland Profalla“ persönliche Anmerkung : Ha,ha ?)

Um 10:52 Uhr erreicht der Bus Emden und H.K: lies uns nahe des Ratsdelfts aussteigen. Der Weihnachtsmarkt war noch geschlossen, so wurden zunächst das OTTO HUUS besucht. Ein Highlight war die Besteigung des Rathausturmes.Nach dem wir uns einen Überblick verschafft hatten, ging es am Ratsdelft lang bis zur Fuerbringerstr. und zurück. Unterbrochen von einen Besuch im „Glas Bier Geschäft Maxx“ und einen Glühweinumtrunk auf dem Weihnachtsmarkt erliefen wir uns die Emdener Innenstadt.

Harald brachte uns gegen 16:30 Uhr zu unserer Übernachtungsstätte um uns gleich darauf wieder an den Delft zu bringen. Jetzt galt es am Samstagabend des dritten Adventswochenende einen Tisch für acht hungrige Weihnachtsmarktbesucher mit einem einen oder anderen Ouzo zu finden.

Es gelang ! In der Taverna bei Jannis am Neuen Markt bekamen wir, zeitlich begrenzt als was wir uns wünschten.

Gestärkt wanderten wir zurück zum Hotel „Upstalsboom“ was so viel heißt wie Versammlungsstätte. Das taten wir dann auch noch; uns zu einem Absacker versammeln.

Sonntagmorgen: Frühstück, anschließend Stadtrundgang mit Almut S. Interessant. Viele Informationen über Emden, Emdener und Bunker.

Um 10:57 Uhr schloss Harald die Klappen und Türen seines Busses und lenkte das Fahrzeug südostwärts. Verden war das nächste Ziel. Sehr schönes Fachwerk, ein schöner Weihnachtsmarkt , ein eindrucksvoller Dom und viel zu grosse Rucksäcke.

Dann ging es wieder auf die Autobahn und dort Richtung Heimat. Northeim - die Plätze vor uns leerten sich - weiter zum Kaufpark umsteigen in ein Taxi - Südring - Junkernberg und Lönsweg.

Ein schönes Wochenende

Anmerkung : Es waren Schauer vorhergesagt; aber wir hatten Glück, es blieb von oben trocken.

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

- Kurt Tucholsky -