der Gartenkegelclub

Busfahrt nach Prag

Zwei Wochen nach unserer Exkursion nach Oberhausen und Münster stand am dritten Adventswochenende etwas besonderes auf der Agenda. Eine Busfahrt nach Prag. Das Busunternehmen aus Katlenburg/Lindau hatte auch diese Reise im ihrem Angebot. Mit etwas Verspätung starteten wir in Bovenden. Hubertus W. lenkte den Bus zunächst nach Göttingen und anschließend auf die Autobahn. Über das Dreieck Drammetal ging es ostwärts; - der nicht zusehenden Sonne entgegen. Unterbrochen von zwei Pausen zu Gunsten der Firma Sanifair, erreichten wir am frühen Nachmittag die goldene Stadt. In dem 642 Zimmer Hotel Duo waren unsere Zimmer in der vierten Etage im Tower II zu finden. Doch Erholung war nicht angesagt. Vom U-Bahnhof "Strizkov" aus, ging es mit Höchstgeschwindigkeit zum Wenzelsplatz.( Anmerkung : Über einige Buchtstaben des Names der U-Bahnstation gehörten noch solche Zeichen ' ' ` ´ ^ > -- sucht euch einfach was aus. )

Schon auf diesem geschichtsträchtigen Platz war der erste Weihnachtmarkts zu besichtigen. Auf einer der ersten Stände wurde ein uns unbekanntes Gebäck angeboten. Hefeteig, der um einen Holzkern gewickelt, über offenen Feuer gebacken wurde. "TRDOL" Das mußte probiert werden. Es wurde für gut befunden. Gemütlich ging es weiter. Stetig bergab, der Moldau entgegen. Auf dem Rathausplatz war nicht nur die astronomische Uhr, sondern auch einen super beleuchteten Weihnachtsbaum. Mitte der Moldau, auf der Karlsbrücke, drehten wir um. Zwischenzeitlich war es dunkel geworden. Hunger machte sich bemerkbar. Wir hatten Glück. Ein Tisch für acht Gäste, klassische tschechische Gerichte und das entsprechende Bier waren bald gefunden. Frisch gestärkt ging es auf den Rückweg zur U-Bahnstation auf dem Wenzelsplatz; diesmal bergauf. Im Hotel angekommen wurde noch ein zügiges Bier bei lauter Musik eingenommen.

Der Samstag begann mit Frühstück im 1.OG. Das Frühstück war gut. Um 09:30 wartete Hubertus nicht allein. Im Bus war unsere Stadtführerin, die uns die nächsten vier Stunden begleiten sollte. Mit dem Bus ging es auf die Prager Burg, wo wir uns in die lange Schlange erwartungsfroher Touristen einreiten. Schusswaffen und Taschenmesser hatten wir im Bus gelassen und so gelangten wir ohne Probleme durch die Kontrollen in das Innere der Burg. Viele Jahreszahlen zu den historischen Gebäuden, Viel Neues, einiges Bekanntes, viel Beeindruckendes..

Veitsdom

Wir durften die Burg auf unseren Füßen verlassen; nicht so wie 1618 die böhmischen Stadthalter, die aus dem Fenster geworfen worden und somit den dreißigjährigen Krieg auslösten, der mit dem Westfälischen Frieden (Osnabrück Münster- siehe letzte Reise) endete. Wir haben viel gelernt !!! Burgberg abwärts ging es. Unterbrochen von den Besuch in einigen kleinen Lädchen, zwecks Geschenkeankauf und den Besuch einer Kellerbar, zwecks Getränkeankauf, erreichten wir nach Einbruch der Dunkelheit wieder die Karlsbrücke. Auch fand sich bald ein Lokal zwecks Aufnahme des Abendessens.

So gestärkt war der restliche Weg, bis zur U-Bahnstation am Wenzelsplatz kein Problem. Zehn Kilometer waren wir den Tag über gelaufen. So hatten wir uns den Schlummertrunk im Hotel nach der kurzweiligen U-Bahnfahrt verdient. Ach ja. Den ganzen Tag hatten wir klasse Wetter. Kalt, Sonne, kein Regen !

Am Sonntag war das anders.

Nachdem Frühstück, das wir dieses Mal getrennt einnahmen, (in zwei verschiedenen Frühstücksräumen) startete Hubertus Punkt 9:00 Uhr den Reisebus.

Es ging zunächst nach Marienbad. Im Sommer sicherlich ein schöner Zwischenstop. Zu dieser Jahreszeit bei Nieselregen nicht sehr aufregend. Der 90 minütige Aufenthalt wurde daher zur Nahrungsaufnahme genutzt. Die weitere Heimreise verlief störungsfrei, bis auf die Tatsache, das einige Raststätten durch LKW's überbelegt waren, sodass Hubertus keine Möglichkeit hatte eine Sanifair Pause einzulegen.

Pünktlich erreichten wir Bovenden.

Resümee : interessante Tage.