der Gartenkegelclub

Weihnachtsmärkte am Rhein

2017

Busfahrt nach Düsseldorf und Köln

Herr Sommer lud zu einer winterlichen Fahrt an den Rhein. Sein nachtschwarzer, komfortabeler Reisebus hielt pünktlich um 7:15 Uhr an der Göttinger Straße. Wir waren dieses Mal nicht komplett. Christa und Gerd mussten sich um die Weihnachtsmärkte in der österreichischen Landeshauptstadt kümmern. Wir fuhren mit Herrn Sommer westwärts. Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt ist das Ziel. Voll ist der Luxusbus nicht. Nur 22 Südniedersachsen zeigten Interesse an rheinischen Weihnachtsbräuchen. Der erste Stopp, wie auf jeder Tour gen Westen, die Raststätte Soester Börde. Hier hat der Busreisende die Möglichkeit seine Sammlung von Sanfair Kupons zu komplementieren !

Komfort Bus der Fa. Scheithauer

Den Düsseldorfer Hauptbahnhof erreichten wir zur Mittagszeit; Bratwurstzeit.

Auf dem kleinen Weihnachtsmarkt vor dem DB Haltepunkt konnten wir eine Bratwurst erwerben - nicht gerade ein Gourmet Produkt.

Hier stieg auch Michael V. in den Bus, der in den folgenden 120 Minuten uns seine Heimatstadt zeigte. Leider waren nicht alle interessanten Punkte der Stadt - trotz sensationeller Fahrkünste des Herrn Sommers - mit dem Bus erreichbar.

Was macht Bernd am Baum ?

Wir mußten raus! In die Kälte! Zweimal!!! Sehr beeindruckend war eine Hochzeit in der Kirche St. Lambertus. Das anscheinend nicht ganz arme Hochzeitspaar hatte 10 schwarze Kleinbusse zum Transport ihrer Gäste bereitgestellt. Aber auch der Medienhafen hatte einiges zu bieten : eisiger Wind, temperaturresistente Models und tanzende Häuser. Anschießend fuhren wir mit dem Bus ins Hotel. Dieser Satz ist fast wörtlich zu nehmen. Der Bus hielt keine 2 Meter vor dem Eingang. Damit hatte Herr Sommer Feierabend.

Im Medienhafen

Die abendliche Fahrt in die Altstadt mußten wir selber organisieren. Das Ziel - die Heinrich Heine Allee - war mit der U 77 zu erreichen. Auf den Bahnsteig gab es einen Fahrkartenautomaten und ca. 120 potentielle Fahrgäste. Der Automat bot eine reichhaltige Auswahl an Fahrscheinen. Bald hatten wir etwas - unserer Meinung nach - passendes gefunden.

links : eine durstige Dame von Welt

In der Altstadt angekommen, galt es ein Restaurant zu finden, dass sechs hungrigen Keglern etwas zu Essen und ein Getränk bot. Samstag Abend. Ohne Reservierung. Die Nachfragen waren zunächst negativ. Erst ein serbisches Restaurant bot eine Grill- Teller, Gulasch, Putenschnitzel, Altbier und sechs Sitzplätze. So gestärkt stürzten wir uns in die Gassen des nächstliegenden Weihnachtsmarktes. Die sicherlich sehr schönen Auslagen der Stände konnten wir nicht bewundern. Menschenmassen blockierten diese.

Die Rückfahrt zum Hotel wollten wir kurz nach 20:00 Uhr antreten. Zu diesem Zeitpunkt hatte die U 77 ihren Betrieb eingestellt und wir mußten auf die U 74 ausweichen. Die Haltestelle Lohweg lag eine Ecke entfernter vom Hotel als die Haltestelle der U 77, so dass eine abendliche Wanderung erforderlich wurde. Durchgefroren erreichten wir das wohltemperiert Hotel. Den Tag beschlossen wir mit einem Absacker an der Bar. (Petra mehrere - das Gulasch war gut gewürzt.)

Nach einem guten Frühstück hatte Herr Sommer den Bus um 10:00 Uhr abfahrbereit. Es ging Richtung Süden. Die Düsseldorfer sagen : in die kleine Stadt am Rhein mit der alten Kirche ! In der Domstadt angekommen, schüttete Frau Holle ihr Bettzeug aus und wie; für diese Region ungewöhnlich. Den Aufenthalt verbrauchten wir überwiegend überdacht. Nach einem einen kurzen Besuch in der alten Kirche ( die Herrn bitte den Hut runter ) bekamen wir einen Sitzplatz in Hauptbahnhof - in einem dort befindlichen Restaurant.

Die Rückfahrt gestaltete sich als schwierig. Das Schneetreiben lies nicht nach. Eine Autobahn war gesperrt. Herr Sommer fuhr mit uns durch das bergische Land. Sehr schön, aber es dauerte etwas. Nachdem wir um 14:00 Uhr in Köln gestartet waren, erreichten wir Bovenden um kurz vor 21:00 Uhr.

noch ein paar Bilder