Heute, am 15.10 haben keine Mitglieder des Fördervereins ihren Geburtstag.

entlang der Nethe

23. bis 25.August 2019

Die Mitglieder des Fördervereins, bzw. die Oldies des Stammes Ordensritter zog es nochmals an die Weser. Die Nethe - linker Nebenfluss der Weser - sollte abgefahren werden. Im Jahr 2015 sind wir bereits an der Diemel geradelt.

Da ja noch einige unserer Mitradler berufstätig sind, wurde die Startzeit für das gemeinsame Wochenende auf Freitag 15:30 Uhr festgelegt. Die Wahl des Startortes - der Parkplatz IGS Bovenden - führte zu kleinen Unstimmigkeiten : zu hoch - wie kommt man aus dem Nelkenwinkel oder Südring dahin - da ist man ja schon kaputt bevor es richtig los geht ! Der Anhänger wurde beladen (max. 9 Drahtesel). Gepäck und Oldies ins Auto, Ziel ins Navi eingegeben und schon konnte es losgehen. Das Ziel - die Pension Fisch in dem Weserort Wehrden - wurde staufrei erreicht. Es gab nur leichte Unstimmigkeiten zwischen dem Beifahrer und dem Navi. Am Ziel galt es die Zimmerfrage zu klären. Die Pensionsinhaber, ein Ehepaar, seit einigen Jahren in Rentenalter, war anfänglich mit dem Ansturm von 14 ungeduldigen Oldies (teilweise auch seit Jahren im besagten Alter) etwas überfordert. Hoffi hat die Aufteilung der Ruheräume dann übernommen.

Gemeinsames Abendessen im Aussenbereich der Unterkunft war der nächste Programmpunkt. Jeder hatte sich etwas leckeres eingepackt. Lauwarmes Bier und Untersetzter stellte der Hausherr zur Verfügung. Da die Temperatur der hauseigenen Getränke nicht optimal war, zogen wir an das Weserufer um. Die dort angeboten Getränke entsprachen unseren Vorstellungen. Dann traf auch Axel ein, so dass wir komplett waren. Der Ruf eines Weissbauchesels auf der gegenüberliegenden Weserseite (I_Ahh) und die Rufe der Oldies (Ohhh) über die vorbeiziehenden Trupps von Wildgänsen unterbrachen die abendliche Stille an dem Fluss. Schön war’s !!!

WeserAbend

Weserabend

Samstag, Herr und Frau Fisch hatten ein Frühstück bereitet. Es gab alles was der Radler so braucht: Wurst, Käse, Ei und Untersetzer. So gestärkt, wurden die Räder von dem Hänger bzw. von den Radträgern der Autos geladen und startklar gemacht. Los ging es. Die Weser ist unten. Das Tal der Nethe auf der anderen Seite des Weserberglandes, oben; so zumindest unser Eindruck. Entlang einer Landesstraße ging es zunächst ständig bergauf.

Unserer erster Stop - nach mehreren kleineren Verschnaufpausen lag in dem Örtchen Amelunxen. Hier hatten die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde einen Lebensgarten angelegt. Dort wurde neben der Kirche vom Zwölf-Apostel-Platz über den Kräutergarten bis hin zum Ort der Stille ein kleines, grünes Paradies geschaffen. Nach der eingehenden Besichtigung des Geländes und den Erläuterungen eines zufällig anwesenden Gemeinde-mitgliedes ging es weiter Nethe aufwärts. Vor bei an den Ortschaften Ottbergen, Bruchhausen und Hembsen radelten wir langsam dem Schloß Rheder entgegen. Auf der Internetseite der Schlossbrauerei ist zu lesen : Seit Frühjahr 2013 lädt ein Biergarten/Café in der Parkscheune am Weidenpalais zum Verweilen ein. Die Öffnungszeiten des Café & Biergarten an der Parkscheune am Weidenpalais Samstag 14:00 – 20:00 Uhr. An der Parkscheune war zu lesen : Heute geschlossene Gesellschaft. Wir bekamen trotz Hochzeit das eine oder andere kühle Getränk. Etwas um den Hunger zu stillen, fand sich noch in den Fahrradtaschen.

Abendessen
Umtrunk
Frühstück
Start
Bibelgarten

Gestärkt machte sich die Gruppe auf dem Rückweg. Auf Höhe der Ortschaft Brakel stand eine schwerwiegende Entscheidung an :Entweder Umweg und Eis oder kein Umweg und kein Eis. Demokratisch wurde mit einer knappen Mehrheit für das Eis gestimmt. Eine gute Entscheidung wie sich herausstellte. Wir bekamen nicht nur alle Platz in der Eisdiele, sondern auch etwas erfrischendes. Der Rückweg verlief ohne weitere große Pausen oder Besichtigungen. Wir mussten uns auch beeilen, da Hoffi einen Tisch am Weserufer zum Abendessen reserviert hatte.

Nach Ankunft in der Pension Fisch wurden die Räder gleich wieder auf den Hänger verladen. ( ) Frisch geduscht saßen wir alle bald am Weserufer und warteten auf unser Abendessen. Der Abend fand seinen Abschluss mit Gesang im Eingangsbereich unserer Unterkunft. Der Sonntag begann wieder mit einem ausgibigen Frühstück! Nachdem die Zimmer geräumt waren, fuhren wir per PKW Richtung Bad Karlshafen, um zwischen Karlshafen und Würgassen die Hannoverschen Klippen zu erreichen. Vom Parkplatz aus, führte uns Hoffi zunächst auf den Holzweg.

An acht Stationen erfährt man Wissenswertes rund um die Themen Wald und Holz: wie schafft es ein Eichhörnchen, rechtzeitig vor dem Marder zu fliehen? Was passierte alles im Leben eines alten Baumes? Klingen Baumarten unterschiedlich, wenn man gegen ihr Holz schlägt? Der Weg war spannend und kurzweilig. Der Rückweg war es nicht. Letzter Punkt auf der Oldie-Wochenend-Agenda der Weser-Skywalks. Etwa 80 m über dem Fluß hatten wir eine tolle Sicht auf das Dreiländereck! (Nordrhein-Westfalen - Hessen - Niedersachsen). Der Weg zurück in die heimatlichen Gefilde verlief fast reibungslos.

Berg auf
Mittagspause
Eisdiele
Wandergruppe
Skywalk

Tourenkarte

Die von uns bewältigte Strecke wurde von einem ständig mitgeführten GPS - Gerät aufgezeichnet. Auf Geräten die größer sind als ein Smartphone, wird eine Karte mit den entsprechenden Einträge angezeigt. Insgesamt waren es 53 km. Ein Höhenunterschied von ca. 7 0m wurde überwunden.

Die Karte kann vergrößert/verkleinert werden. (links unten) Die Punkte in der Karte können angeklickt werden. (folgen Info's)

Silvia
Anmerkung:

Kommt es zu einem kurzzeitig Stau auf einen nicht allzu breiten Radweg, ist eine Konzentration der Radler in der Mitte des Weges zu vermeiden. Es gilt Gleiches wie auf der Autobahn: Bei Stau, Rettungsgasse bilden !

Gemeinsames Radeln:

Im nächsten Jahr sollten wir unser Wochenende unter das Motto: „Erst warten - dann starten“ stellen.

Beinweh- das Video weitere Bilder